Versicherung im Bann der Digitalisierung
Welche Strategie führt in die Zukunft?


Fundamentaler Wandel des Geschäftsmodells

Die Versicherungsbranche steckt mitten in einem fundamentalen Wandel ihres Geschäftsmodells. Der technologische Fortschritt ermöglicht vielfältige neue Lösungen an der Kundenschnittstelle. Diese Lösungen entwickeln sich – wie in anderen Branchen gravierend zu beobachten – in neuen vernetzten Strukturen, auf neuen Plattformen und in domänenspezifischen Ökosystemen. Welche Plattformen und Ökosysteme sich durchsetzen werden, ist nicht absehbar. Klar ist, dass unterschiedliche, teils versicherungsfremde Mitspieler nach neuen Geschäftsmodellen streben und so den etablierten Versicherern Konkurrenz machen. Dieser Wettbewerb ist in vollem Gange und wird auch nicht vor den tradierten Rollen im Markt Halt machen, selbst die Zuordnung zu Branchen und Märkten ist nicht mehr gewiss. Ob Versicherungen auch in Zukunft hauptsächlich über die heute etablierten Wege vertrieben werden oder ob sie nur noch Sekundärprodukte in Ökosystemen wie z.B. Mobilität oder Handel sein werden, ist offen.

 

Neue Anforderungen an IT-Systeme

Die Versicherer stehen in diesem Wettbewerb mit ihren gewachsenen IT-Systemen, welche die neuen Anforderungen nicht einfach erfüllen können. Heute müssen fachliche Prozesse schnell adaptierbar sein, sind Fachservices bzw. sogenannte Mikroservices erforderlich, wirken Produktinnovationen oft über mehrere Fachdomänen. Zudem erlässt der Gesetzgeber verstärkt regulatorische Vorgaben, welche die Lage weiter verkomplizieren. Wie kann man sich aus diesem Dilemma befreien?

 

Die Entwicklung einer zukunftsweisenden Strategie benötigt kluge Überlegungen, aber auch ein hinreichendes Maß an Entschiedenheit:

  • Wie lassen sich Innovationen finden, verproben und in den Markt bringen?
  • Mit welcher Geschwindigkeit sind Veränderungen möglich?
  • Was sind die führenden Themen, die es zu lösen gilt und wie sollte man dazu die treibenden Kräfte im Unternehmen organisieren?
  • Wer beobachtet den Markt – auch um entsprechende Partnerschaften aufzubauen?
  • Worin liegt die tatsächliche Wertschöpfung, worin das Geschäftsmodell der Zukunft?
  • Welche systemtechnischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden?

 

Delegation von Aufgaben

Ein strategischer Ansatz ist, Dinge, die weder der Wertschöpfung noch der Innovation dienen, zu delegieren. Primäres Ziel eines Versicherers ist es nicht, IT-Systeme zu entwickeln, zu pflegen oder zu betreiben, das Ziel liegt im Geschäft des Versicherns. Während es vor 20-30 Jahren eine Pflichtaufgabe war, IT-Systeme aufzubauen, um mit dem damaligen Fortschritt mitzuhalten, kann diese Aufgabe heute in weiten Teilen durch Dienstleister übernommen werden.

 

Am Markt existieren – wenn auch wenige – flexibel anpassbare Systeme, die nicht nur die vollständigen operativen Geschäftsprozesse eines Versicherers abdecken, sondern auch über eine Servicearchitektur verfügen, die für zukünftige Anforderungen gewappnet ist.


 

 

 

Die msg.Insurance Suite ist ein solches System und sie bietet Versicherern mit ihrer produktzentrierten Architektur eine einzigartige Flexibilität im Bereich der Produktentwicklung. Darüber hinaus baut msg nexinsure die Insurance Suite mit standardisierten, fachlich vorgefertigten Inhalten für alle Produkt- und Prozessaspekte aus. Deren Verwendung ermöglicht es Kunden nur die Dinge zu variieren und zu erweitern, die für ihre Wertschöpfung und ihre Differenzierung im Wettbewerb maßgeblich sind.

 

Engagement an der Kundenschnittstelle

Doch das operative Kerngeschäft allein macht noch kein Geschäftsmodell. Für das Engagement an der Kundenschnittstelle stellen sich andere Herausforderungen. Die Offenheit, Beweglichkeit und auch Unberechenbarkeit dessen, was sich in der Branche in den nächsten Jahren entwickeln wird, fordert von den Versicherern ein entsprechendes Vorgehen: Zum einen werden diverse Partnerschaften und Initiativen relevant, aus denen sich Netze und Ökosysteme entwickeln können. Zum anderen muss sicher gestellt sein, dass die entstehenden Lösungen beherrschbar, kompatibel und teilbar sind.

 

Die „Service Dominierte Architektur“ (SDA), ein Joint Venture der Signal Iduna und der msg, bietet hierfür eine effiziente Plattform. Im Kern der SDA steht die Offenheit für Interaktion und Teilhabe im Austausch mit anderen Lösungen und Anbietern. Dazu bietet die SDA eine fachliche Normierung der wesentlichen Datendimensionen und gleichzeitig technisch eine vollständige Offenheit. Die fachliche Normierung gewährleistet, dass sich die sukzessive entstehenden Lösungen der Marktteilnehmer vernetzen, dadurch deren Mehrwerte teilbar sind und sie so zu einem größeren Ganzen werden können. Die Normierung ermöglicht zudem auch den Anschluss noch nicht modernisierter Kernapplikationen auf Basis von intelligenten Synchronisationsmechanismen.

 

Mit der msg.Insurance Suite und der integrierten „Service Dominierten Architektur“ bietet msg nexinsure als Teil der msg Gruppe eine stabile, fachlich ausgereifte und moderne Basis, um mit Ihnen als Versicherer zusammen in die Zukunft zu gehen.

 

msg nexinsure
reaching the next level